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Welchen Carport-Typ benötige ich?

Das hängt zum einen von der Anzahl der Fahrzeuge ab, die ihr schützen wollt, zum anderen aber auch vom Fahrzeug-Typ. Besitzt euer Haushalt nur einen Wagen, reicht ein Einzelcarport. Der Doppelcarport ist für maximal zwei Fahrzeuge geeignet. Große Wohnsiedlungen können dagegen auch auf Reihencarports zurückgreifen. Doch auch größere Transporter oder Wohnmobile müssen nicht im Regen stehen. Hier gibt es Spezial-Carports, die den Fahrzeugen optimalen Schutz bieten. Gleiches gilt für Motorrad & Co.

Wohnt ihr zur Miete und habt nicht die Möglichkeit einen festen Carport zu installieren, könnt ihr bequem auf faltbare Carports zurückgreifen. Diese ähneln oft einem Zelt, lassen sich jedoch relativ einfach und schnell aufstellen. Auch diese gibt es als Doppel- oder Einzelcarport.

Weiterhin solltet ihr klären, ob der Carport an bestehende Hauswände angebaut werden oder frei stehen soll. Erstere sind deutlich Platz sparender, letztere sehr flexibel in der Standortwahl.


Was ist beim Material zu berücksichtigen?

Die meisten Carports werden aus Holz gebaut. Das liegt zum einen an der einfachen Verarbeitung, zum anderen jedoch daran, dass es als nachwachsender Rohstoff am umweltfreundlichsten ist. Bei Bedarf kann das Holz in Form geschnitten und dem Standort entsprechend angepasst werden. Holzcarports aus Nadelhölzern wie Kiefer, Lärche, Fichte oder Douglasie haben eine lange Lebensdauer. Andere Hölzer werden mittels Druckimpregnierung und Oberflächenbeschichtung resistent gegen Schädlinge und Fäulnis gemacht.

Metallcarports stehen dagegen für besonders hohe Stabilität. Ein optisch anspruchsvolleres Design kann zudem dafür sorgen, dass es sich nahtlos in die Umgebung einreiht. In Verbindung mit Glasdächern und farbigen Lacken lassen sich Metallcarports individuell anpassen. Beliebt sind vor allem Carports aus dem Leichtmetall Aluminium. Der hohen Belastbarkeit bei Metallcarports stehen jedoch höhere Materialkosten und größere Rostgefahr gegenüber. Ein guter Korrosionsschutz ist daher unabdingbar.


Welche Rolle spielt das Dach beim Carport?

In erster Linie schützt das Dach euer Fahrzeug vor Regen, Schnee und anderen negativen Wettereinflüssen. Die Form des Daches spielt dagegen eher eine ästhetische Rolle, und spricht nicht für oder gegen die Qualität eines Carport.

Ein Flachdach erfüllt die Funktion, euren Wagen zu schützen, bereits zu Genüge. Es ist relativ einfach in seiner Konstruktion und kann aus sehr unterschiedlichen Materialien wie Dachpappe, Metall oder Glas bestehen. Außerdem passt das Flachdach in der Regel zu jedem Gebäude.

Eine ebenfalls häufig verwendete Dachform ist das Satteldach. Hier steht der optische Effekt im Vordergrund, dass der Carport durch diese Dachform wie ein separates Gebäude wirkt. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass für Hausdach und Satteldach dieselbe Eindeckung verwendet wird, v.a. wenn der Carport sehr nah am Haus steht. Er soll schließlich nicht wie ein Fremdkörper auf dem Grundstück wirken.

Einen besonderen Hingucker bieten dagegen Walmdächer. Das Walmdach besteht aus vier geneigten Dachflächen und vermittelt Exklusivität. Eine ähnlich formschöne Designvariante bilden Rundbogendächer. Beide Formen sind jedoch eher selten bei Wohnhäusern zu finden, da sie sich selten in das Gesamtbild des Grundstücks einfügen lassen.


Was muss ich bei der Wahl des Standortes beachten?

Vor allem sollte der Standort, wie z.B. euer Garten, genug Platz bieten – nicht nur für die Konstruktion des Carport, sondern auch für den Wagen. Hat die Stellfläche genug Platz für einen Wagen mit wenigstens einer geöffneten Tür? Zwischen den Vertikalen Pfosten sollte mindestens 2,30 Meter Platz sein, in der Länge mindestens 5,00 Meter.

Auch muss der Carport von der Einfahrt aus gut zu erreichen sein – im Idealfall sollte der Weg zum Hauseingang auch nicht weit sein. Bei geschickter Planung kann der Carport sogar gleichzeitig als Vordach für den Hauseingang genutzt werden.

Um Streit mit den Nachbarn zu vermeiden, dürft ihr die Grenzabstandsregelung nicht außer Acht lassen. Gegebenenfalls müsst ihr hier eure Nachbarn um Erlaubnis fragen – inkl. Unterschrift auf den Bauunterlagen. Auf diese Weise werden Streitigkeiten bereits im Vorfeld im Keim erstickt. Auch an Denkmalschutz ist zu denken. Evtl. erlaubt dieser den Bau eines Carport nicht.


Brauche ich eine Baugenehmigung für mein Carport?

Das Baurecht wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Neben der Grenzabstandsregelung gibt es z.B. noch die Garagenverordnung, die Flächenversiegelung und einiges mehr, die Berücksichtigung finden müssen. Das Bauverwaltungsamt eurer Gemeinde oder eures Kreises wird euch genaue Auskunft geben können, was zu berücksichtigen ist und woraus euer Bauantrag bestehen muss. Die zuständige Baubehörde wird euch zudem sagen können, ob euer Wunschcarport überhaupt genehmigungspflichtig ist.

Eure Behörde wird wissen wollen, wie und wo ihr bauen wollt und natürlich was genau. Es ist daher von Vorteil, wenn ihr bestimmte Unterlagen bereits vorlegen könnt:

  • Baubeschreibung
  • Bauzeichnung im Maßstab 1:100
  • Statik (diese müssen vom Fachhändler kommen)
  • Lageplan im Maßstab 1:500 (darf nicht älter als zwei Jahre sein)
  • Flurkarte (darf nicht älter als zwei Jahre sein)
  • Antragsformular (das bekommt ihr beim Bauamt, oder steht im Internet zum Download zur Verfügung)


  • Brauche ich für den Aufbau Fachpersonal?

    Nein! Carport-Bausätze liefern detaillierte Montageanleitungen des Herstellers mit. Diese ist ausführlich bebildert und führt euch Schritt für Schritt durch den Aufbau. Ihr benötigt nur ein wenig handwerkliches Geschick und das passende Hilfswerkzeug.

    Muss ich den Carport meiner Hausversicherung melden?

    iele Assekuranzunternehmen versichern Nebengebäude Carports oder Gewächshaus entweder kostenlos oder gegen geringen Aufpreis mit. So seid ihr für den Fall der Fälle geschützt. Nachfragen lohnt sich also auf jeden Fall. Viel wichtiger ist jedoch eure Kfz-Versicherung. Die Unterbringung eures Wagens unter einem Carport, kann sich günstig auf eure Prämie auswirken. Fragt hier eure Versicherung!