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"Garten- & Saunahäuser" - 853 Artikel

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Der Traum vom eigenen Gartenhaus

Ob als Atelier, Minihotel oder Ruhe-Oase: Ein Gartenhaus kann viele Zwecke erfüllen. Ein Glück, dass der Traum vom eigenen Gartenhaus gar nicht so weit entfernt sein muss. Es gibt nicht nur ein großzügiges Angebot von Komplettbausätzen, ihr könnt euch euer Traumhaus auch individuell zusammenstellen lassen. Was ihr bei der Planung und Auswahl dabei beachten müsst, erfahrt ihr hier.

Gut geplant ist halb gebaut

Gartenhäuser Bietet der heimische Garten genug Platz, kann die Planung für das eigene Holzhaus beginnen. Dabei gilt es jedoch, nicht nur die Größe des Hauses zu berücksichtigen. An erster Stelle kommen zunächst die örtlichen Baubestimmungen.Jedes Bundesland handhabt das Baurecht unterschiedlich. Bei kleinen Gartenhäusern benötigt ihr meist keine Genehmigung. Kommt ihr den Grundstücksgrenzen näher, solltet ihr jedoch Vorsicht walten lassen. Hier gilt es, die Grenzabstandsregelung zu berücksichtigen. Wendet euch am besten an das örtliche Bauverwaltungsamt. Dort wird man euch genaue Auskunft geben können.Habt ihr die bürokratischen Hürden einmal überwunden, geht es ans Eingemachte. Jetzt solltet ihr euch genauer mit eurem Wunsch-Gartenhaus auseinander setzen. Dazu gehört nicht nur das richtige Holz. Auch dem Fundament und dem Dach solltet ihr eure Aufmerksamkeit schenken.

Aus dem richtigen Holz geschnitzt?

Ob Blockbohlengartenhaus oder Elementbaugartenhaus: beide sind aus Holz gefertigt. Der Unterschied liegt hier im Detail.Blockbohlengartenhäuser bieten eine natürliche und ansprechende Optik da sie aus großen runden oder vierkantigen Holzstämmen bestehen. Diese Gartenhäuser sind sehr massiv und stabil und zeichnen sich daher durch eine hohe Lebensdauer aus. Dank der relativ großformatigen Holzbohlen lassen sie sich schnell aufbauen.Selbstverständlich lassen sie sich nach Belieben mit Türen und Fenstern ausstatten, und auch auf eine Terrasse müsst ihr nicht verzichten. Im Inneren herrscht außerdem eine natürliche Klimatisierung vor, was einen geringen Energieverbrauch begünstigt.Ähnlich variabel sind Gartenhäuser aus massivem Holz, die in Elementbauweise ausgestattet sind. Damit könnt ihr das Gartenhaus nach euren individuellen Bedürfnissen in Größe und Ausstattung aussuchen.

Das Fundament für eure vier Wände

Auch ein Gartenhaus muss auf dem richtigen Fundament gebaut werden, egal für welche Variante ihr euch entscheidet. Hier ist zwischen Fundamentplatten und Streifenfundament zu unterscheiden.

Fundamentplatten

In der Ausführung sind Fundamentplatten die einfachere Wahl. Hierfür hebt den Grundriss ca. 30 cm tief aus und befüllt diesen mit Kies, PE-Folie, Beton und „Q-Matten“. Fest getrocknet bildet diese Platte ein sicheres Fundament.

Streifenfundament

Bei einem Streifenfundament hebt lediglich den Grundriss als Linie aus. Das heißt, dort, wo die Außenwände stehen werden – bzw. die tragenden Wände – wird ein 80 cm tiefer und 30 cm breiter Graben ausgehoben und mit Beton gefüllt. Eine Schalung sichert bei lockerem Boden die Stabilität der Grabenwände.

Die sichere Kombination: Streifenfundament mit Bodenplatte

Besondere Stabilität bietet dagegen eine Kombination aus beidem. Dabei reicht es, den Grundriss ca. 20 cm tief auszuheben. Es ist jedoch weiterhin darauf zu achten, dass die Außengräben eine Gesamttiefe von 80 cm erreichen, um ein frostsicheres Fundament zu gewährleisten. Neben der 20 cm tiefen Grundfläche müsst ihr im Außenbereich also weitere 60 cm ausheben.

Die Bodenplatte wird – wie bereits beschrieben – mit Kies, PE-Folie, Q-Matten und Beton gegossen. Etwas mehr Beton ist hier allerdings notwendig, da zusätzlich auch die Außengräben befüllt werden müssen.

Wichtig: Das Fundament muss eben und rechtwinklig sein, damit beim Zusammenführen der Wände keine Probleme entstehen.

Ist das Fundament trocken, könnt ihr euer Gartenhaus aufsetzen. Kleiner Tipp: Als Sperrschicht zwischen Fundament und Boden lassen sich am besten Dachpappe oder aber die Verpackungsfolie unterlegen.

Dach ist nicht gleich Dach

Verschiedene Gartenhäuser haben unterschiedliche Dächer. Pult-, Rund-, Sattel- oder Flachdach sind nicht nur beim Carport gängige Varianten. Und jedes dieser Dächer kann auf eurem Haus eine ganz andere Atmosphäre im Garten schaffen.

Satteldach

Das Satteldach ist wohl am meisten verbreitet. Aus zwei Dachflächen zusammengesetzt kann die Neigung hier variieren. Der Winkel, in dem es auf dem Haus aufliegt, bestimmt außerdem die Höhe des Daches, aber auch den Belag. Entscheidet ihr euch zum Beispiel gegen Dachpappe und für Bitumenschindeln als Abdeckung, muss die Neigung des Daches mindestens 25% betragen.

Flachdach

Flachdächer findet man häufig bei Gerätehäusern und kleineren Gartenhäusern. Die Neigung darf hier nicht größer als 7 Grad betragen, sonst gilt es nicht mehr als Flachdach. Bei größeren Schneefällen ist allerdings darauf zu achten, dass Dach durch regelmäßiges Schneeschaufeln zu entlasten.

Pultdach

Pultdächer sind Flachdächern sehr ähnlich, sind jedoch leicht geneigt aufgesetzt. Klassisch werden diese zur Wetterseite ausgerichtet. Auch hier sind im Winter große Schneelasten zu vermeiden.

Runddach

Runddächer sind die wohl älteste Dachform. Wie eine halbe, liegende Tonne ist ein solches Dach gewölbt, weshalb sie auch als Tonnendach bekannt sind. Diese runde Form bildet zudem die Statik des Daches und kann mit Metall (Kupfer, Titanzink) oder klassischen Abdichtungen gedeckt werden.Bei der Wahl des Daches spielt auch die Wahl des Belags eine tragende Rolle. Wie bereits erwähnt sind manche Beläge für bestimmte Dachformen nicht geeignet. Anders herum geben bestimmte Dachformen einen spezifischen Belag vor. Zudem macht es das Gesamtbild eures Hauses aus. Ob Dachpappe oder Dachschindel ist dabei ganz euch überlassen. Doch selbst in den Farben und Formen der Schindeln bietet der Markt euch eine große Auswahl.

Gerätehaus oder Wohlfühloase?

Wollt ihr euer Gartenhaus nicht für die Unterbringung der Gartengeräte nutzen, sondern schwebt euch ein Gäste- oder Partyhaus vor, ist beim Kauf auf das nötige Zubehör zu wie zum Beispiel eine Terrasse mit Vordach zu berücksichtigen. Zusätzliche Fenster sind in diesem Fall ein Muss. Während die Gerätschaften für euren Garten auch ohne großen Lichteinfall auskommen, sollen eure Gäste doch nicht darauf verzichten müssen.

Daher finden sich im Handel Artikel unterschiedlichster Grundrisse, deren Preise stark variieren. Die Marke Karibu bietet zum Beispiel eine große Auswahl an Gartenhäusern aus Holz. Auch das passende Zubehör ist passend erhältlich, so dass ihr euer Karibu Gartenhaus gleich durch Dachrinnen und –schindeln erweitern können.

Für den Innenbereich bietet Karibu und auch viele weitere Artikel mit Anbauschrank, Blumenkasten und Terrasse, inkl. Vordach an. Auf diese Weise könnt ihr sicher sein, dass der Zubehör auf jeden Fall zum Gartenhaus passt. Ihr solltet euch nur im Klaren darüber sein, dass die Preise dem Zubehör entsprechend variieren können.

Für ein langes Leben

Habt ihr euch für ein Haus aus Holz entschieden, könnt ihr für seine Langlebigkeit sorgen, indem ihr es entsprechend pflegt. Verschiedene Gartenhäuser aus verschiedenen Hölzern benötigen unterschiedliche Pflege. Damit es nicht fault, solltet ihr es nach dem Aufbau entweder streichen oder ölen.

Lasur

Am häufigsten verwendet wird Holzlasur, um das Gartenhaus vor äußeren Einflüssen zu schützen. Je nach Standord des Hauses hält die Lasur bis zu zwei Jahre vor und muss dann erneuert werden. Bei starken Wettereinflüssen empfiehlt es sich jedoch, den Zustand der Lasur häufiger zu prüfen und diese frühzeitig aufzufrischen.

Wie oft ihr das Haus streichen solltet, hängt von der Lasur ab. Diese unterscheiden sich in Ihrer Konsistenz sehr stark. Einige werden mit der Zeit blättrig und platzen ab. Dies macht ein Abschleifen erforderlich, ehe man den Schutz erneuern kann.

Andere Lasuren können durch den Regen ausgewaschen werden. Manche Stellen sind dabei mehr ausgewaschen als andere. Hier empfiehlt es sich, diese Stellen vorzustreichen. Auf diese Weise vermeidet ihr auch unterschiedliche Schattierungen des Holzes.

Lack

Mit Lacken könnt ihr eurem Gartenhaus eine ganz individuelle Farbe geben. Im Gegensatz zu Holzlasuren, halten diese Lacke mehrere Jahre und müssen nicht so oft erneuert werden. Das spiegelt sich natürlich im Preis wider.

Vor der Erneuerung sollte man die Lackschicht außerdem anschleifen, damit der neue Anstrich gut hält und sich nicht nach kurzer Zeit wieder löst und Blasen wirft. Eine doppelte Lackierung ist in jedem Fall ratsam.

Öl

Statt Lasur und Lack kann auch einfaches Holzöl für den nötigen Schutz sorgen. Dieses erhält die Struktur und den natürlichen Holzton des Gartenhauses. Ein Nachteil von Holzöl ist allerdings, dass Regen und Sonne zum Auswaschen oder Austrocknen des Holzes führen können.

Die Ölung sollte also mindesten ein Mal im Jahr erfolgen. Streicht das Holz dafür so lange mit dem Öl ein, bis es keine Flüssigkeit mehr aufsaugt und eine dünne Schicht auf der Oberfläche zurück bleibt.Von der Planung bis zum fertigen Haus wartet also noch einige Arbeit auf euch. Sobald ihr jedoch in euer eigenes Atelier im Garten einzieht, oder eure Gäste dort bewirtet, wird diese Arbeit vergessen sein und ihr werdet viel Freude damit haben.

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