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Der passende Kühlschrank: Einfach kühlen und gefrieren

Mittlerweile gehört ein Kühlschrank in jeden Haushalt und ist nicht mehr aus diesem wegzudenken. Nicht nur das Kühlen von Lebensmitteln, sondern auch das Gefrieren gelingt schnell und unkompliziert. Bei der Wahl des passenden Kühlschranks für den eigenen Haushalt steht man jedoch vor einer Reihe von Modellen und Varianten. Größe und Volumen, Anzahl der Ablagen, als Stand- oder Einbaugerät, mit Gefrierfach oder ohne, von Bosch, Siemens & Co. – die Auswahl erscheint grenzenlos. Worauf es denn nun wirklich ankommt, haben wir hier für euch zusammengefasst..

Funktionsweise eines Kühlschranks

Als Erfinder des Kühlschranks gilt Carl von Linde. Seine Konstruktion von 1876 unterscheidet sich jedoch grundsätzlich von der Variante, die wir heutzutage in unseren Küchen finden. Betrieben wurde sie mit Ammoniak – einer nicht nur ätzenden, sondern auch sehr übelriechenden Substanz. Zahlreiche Weiterentwicklungen und Anpassungen brachten Kühlschränke in den 1930ern in die meisten Haushalte.Das Prinzip, das auf Wärmeentziehung basiert, ist jedoch unabhängig davon gleich geblieben.

Bei Kühlschränken kann man grundsätzlich zwischen Kompressor- und Absorberkühlschränken unterscheiden. In Haushalten findet sich jedoch für gewöhnlich ein Kompressorkühlschrank. Dieser besitzt eine Rohrschlange, die von außen durch das Innere führt. Durch das Rohr wird ein Kältemittel geleitet, dass durch die von außen eindringende Wärme in einen gasförmigen Zustand wechselt und die Wärme aus der Umgebung aufnimmt.

Durch den eingebauten Kompressor wechselt es wieder in einen flüssigen Zustand und gibt die Wärme im äußeren Bereich der Rohrschlange an die Umgebung ab, bevor es zurück in das Innere fließt und der Vorgang sich wiederholt. So wird das Innere des Kühlschranks ständig kühl gehalten.


Aufbau von Kühlschränken

ühlschränke haben meist eine Innentemperatur, die zwischen 2-8 Grad schwankt. Die empfohlene Temperatur liegt grundsätzlich bei 5-7 Grad. Dank der ständigen Kühlung können verderbliche Lebensmittel für längere Zeit aufbewahrt werden. Diese enthalten Mikroorganismen, die sich bei Kühlung nicht so schnell vermehren wie bei normaler Raumtemperatur. Dementsprechend sind eure Lebensmittel dann auch länger haltbar.

Einige moderne Kühlschränke sind sogar mit einzeln regulierbaren Kältezonen ausgestattet. So könnt ihr die Temperaturen aber auch die Luftfeuchtigkeit für verschiedene Lebensmittelgruppen genauestens einstellen. Neben den normalen Ablagen findet ihr in fast allen Kühlschränken auch Ablagen oder Kästen, die speziell dafür da sind Gemüse, Getränke, Eier, etc. kühl zu halten.

Moderne Side-by-Side Geräte von Siemens oder Bosch bieten oft zusätzliche technische Highlights. Dazu gehören unter anderem Eiswürfel-, Crushed-Ice- oder Wasser-Spender und ein elektronisches Display. Auf diesem könnt ihr dann die Temperaturen, Memory-Funktionen und mehr einstellen oder aber auch die verschiedenen Spender bedienen.

Zum Standard gehören heutzutage bereits integrierte Gefrierschränke oder –fächer, die jedoch auch einzeln als Kühltruhen erworben werden können. Hier ist eine Temperatur von -18 bis -20 Grad empfehlenswert.

Gekennzeichnet wird die Gefriertemperatur in Form von ein bis vier Sternen. Ist das Gefrierfach mit einem Stern gekennzeichnet, herrscht hier eine Temperatur von ca. -6 Grad und Lebensmittel sollten hier nicht länger als einige Tage gelagert werden. Gefrierfächer, die vier Sterne aufweisen, sind am kältesten. Ihr könnt mit einer Temperatur von -18 Grad oder kälter rechnen und eure Lebensmittel lange Zeit lagern.


Gerätetypen – für jede Küche das richtige Modell

Kühlschränke gibt es von verschiedenen Marken wie Severin, Siemens oder Bosch und in allen erdenklichen Größen und Designs. Die Frage, die ihr euch hier stellen müsst, ist, ob der neue Kühlschrank optisch und auch räumlich in eure Küche passt.

Besonders flexibel sind freistehende Geräte. Diese können beliebig im Raum aufgestellt werden und werden von kleinen bis hin zu großen, doppeltürigen Side-by-Side Varianten angeboten. Bei Ein- und Unterbaugeräten ist eine korrekte Abmessung wichtig. Diese Modelle müssen passgenau in eure Küche eingegliedert werden. Ein Vorteil ist hier, dass diese sich auch optisch in das Design eurer Küche integrieren lassen.

Unterbaugeräte, die z.B. gerne in Küchenzeilen vertreten sind, findet man auch häufig in simplen weißen Varianten. Allerdings liegen Ein- und Unterbaugeräte meist in einem höheren Preisniveau als freistehende Geräte.

Die Größe eines Kühlschranks ist von seinem Volumen abhängig. Modelle gibt es in Form von Mini-Kühlschränken für Getränke bereits ab 5 Litern bis hinzu großen Modellen mit über 400L Fassungsvermögen. Orientieren solltet ihr euch hierbei an der Größe eures Haushalts: pro Person sollte man mit ca. 50-80 Liter rechnen. Beachtet jedoch, dass die Stromkosten mit höherem Volumen ansteigen.


Energieeffizienz – A+++, A++ & Co.

Der Energieverbrauch eines Kühlschranks wird in Form von Buchstaben von D bis A+++ dargestellt. Je höher der Buchstabe, desto weniger Strom verbraucht euer neues Schmuckstück. Bei A+++ aber auch A++ könnt ihr dementsprechend mit besonders niedrigen Stromkosten rechnen und tut damit auch etwas für die Umwelt. Diese Kennzeichnung gilt standardmäßig in ganz Europa.

Allerdings müsst ihr euch bewusst sein, dass Geräte mit der Kennzeichnung A+++ oder A++ in einem höheren preislichen Rahmen liegen. Somit solltet ihr von vorneherein abwägen mit wie viel Jahren Nutzung ihr rechnet und ob sich ein A++-Modell oder vielleicht doch lieber ein A-Modell besser für euch lohnt.


Klimaklassen von Kühlschränken

Bei Kühlschränken unterscheidet man nicht nur zwischen Temperaturzonen, Energieeffizienzklassen und der Sternekennzeichnung, sondern auch zwischen verschiedenen Klimaklassen.

Die Klimaklassen geben an, in was für einer Umgebungstemperatur Kühlschränke am besten kühlen. Unterschieden wird dabei zwischen den Klimaklassen SN (Sub-Normal), N (Normal), ST (Subtropen) und T (Tropen), die normalerweise in der Produktbeschreibung vermerkt sind.

Im deutschen Raum eignen sich insbesondere die Klimaklassen SN und N. Diese kennzeichnen Kühlschränke, die optimal bei einer Umgebungstemperatur von 10 – 32 Grad (Subnormal) und 16 – 32 Grad (Normal) arbeiten. Die Klimaklassen ST (18 – 38 Grad) und T (18 – 43 Grad) eignen sich für wärmere Klimata.


Reinigung und Pflege

Ein Kühlschrank ist weitaus anfälliger für Bakterien, Schimmel und unangenehme Gerüche als andere Haushaltsgeräte. Schließlich werden in ihm verschiedenste Lebensmittel gelagert. Daher ist eine regelmäßige Reinigung besonders wichtig. Vor der Reinigung solltet ihr zunächst euren Kühlschrank ausräumen und vom Stromnetz nehmen um kein unnötiges Risiko einzugehen. Zu der Reinigung zählt ebenfalls das regelmäßige Abtauen des Gefrierfachs. Dadurch können Stromkosten gesenkt werden. Denn so wird vermieden, dass der Kühlschrank unnötig Energie verbraucht um durch das gebildete Eis hindurch zu den Lebensmitteln, die eingefroren werden sollen, durchzudringen. Während die Reinigung des Kühlschranks monatlich stattfinden sollte, ist das Abtauen des Gefrierfachs nur ein bis zwei Mal im Jahr notwendig.

Für die Reinigung eignen sich spezielle Reinigungsmittel und Allzweckreiniger, die auf ein weiches Reinigungstuch aufgetragen werden. Zunächst solltet ihr die verschiedenen Ablagen des Kühlschranks herausnehmen und gründlich reinigen. Passen diese in eure Spülmaschine müsst ihr sie nicht unbedingt von Hand säubern. Seid ihr damit fertig, könnt ihr euch dem Innenraum des Kühlschranks zuwenden.

Auch dieser muss vollständig gesäubert werden und ihr solltet besonders auf schwer zugängliche Stellen wie Rillen oder kleine Öffnungen achten. Diese können alternativ mit Wattestäbchen gereinigt werden. Seid ihr mit der Reinigung des Innenbereiches fertig, dürft ihr nicht vergessen diesen trocken zu wischen. Erst dann solltet ihr den Kühlschrank wieder einschalten und die Produkte zurück an ihren Platz räumen.

Habt ihr euch erst einmal für den richtigen Kühlschrank entschieden, könnt ihr mit der korrekten Pflege sichergehen, dass ihr lange von eurem neuen Haushaltshelfer profitieren könnt.