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Die Mikrowelle – der vielfältige Helfer in der Küche

Für viele Personen gehören Mikrowellen, auch Mikrowellenherde genannt, mittlerweile zum festen Bestandteil ihres Haushaltes. Ob auftauen, grillen oder garen – die kleinen Alleskönner sind kaum mehr wegzudenken. Welches Modell das Richtige für euch ist und worauf ihr beim Kauf achten müsst? Hier bekommt ihr die wichtigsten Informationen.

Wie funktioniert eine Mikrowelle eigentlich?

Ein Mikrowellenherd erwärmt Speisen nicht durch die äußere Zufuhr von Wärme, wie es zum Beispiel beim Herd der Fall ist. Stattdessen setzt die Strahlung von Mikrowellen mithilfe eines Magnetrons zunächst Wassermoleküle in Bewegung. Diese sind in allen Lebensmittel in verschieden großen Konzentrationen vorhanden. Die Bewegung erzeugt Reibung und diese wiederum Wärme, die sich ausbreitet. Daher können auch gefrorene Lebensmittel, auf denen sich immer kleine Wassertröpfchen bilden, mit dem Mikrowellenherd aufgetaut werden. Diese schonende Art von Erwärmung sorgt dafür, dass viele Nährstoffe erhalten bleiben.

Typische Funktionen

Mikrowellenherde werden nicht umsonst als Alleskönner bezeichnet. Sie haben eine Vielzahl an verschiedenen Funktionen, egal ob es sich um Modelle von Samsung, Panasonic oder Severin handelt.

Die Grundfunktion von Mikrowellen ist die simple Erwärmung von Speisen. Auch die Auftaufunktion gehört zu den Standardfunktionen. Damit können tiefgekühlte Lebensmittel schonend aufgetaut werden. Das Wenden oder Umrühren der Speisen nach der Hälfte der Zeit ermöglicht ein gleichmäßiges Ergebnis. Mit diesen beiden Funktionen könnt ihr grundsätzlich bei jedem Mikrowellenherd rechnen.

Mikrowellenherde gibt es aber auch als sogenannte Kombigeräte, wie zum Beispiel mit einem integrierten Grill. Hierbei unterscheidet man zwischen Einfachgrill und Doppelgrill. Bei einem Einfachgrill ist ein Grill im Deckenbereich des Garraums angebracht. Er eignet sich vor allem zum Auftauen, Erwärmen und Garen. Richtig grillen kann man mit einem Doppelgrill. Bei diesem befindet sich der Grill ebenfalls im Garraum – allerdings oben und unten. Somit werden die Speisen gleichmäßig von zwei Seiten gegrillt.

Mit neuen Heißluft- und Umluftfunktionen machen Mikrowellen auch dem heimischen Herd Konkurrenz. Mithilfe der Heißluft können Gerichte einfach gebacken werden. Eine weitere Neuheit sind Mikrowellenherde, die über einen integrierten Dampfgarer verfügen. Dampfgargeräte sorgen oft für einen besseren Geschmack und bereiten Speisen besonders vitaminschonend zu.


Die perfekte Größe macht’s

Mikrowellenherde werden in verschiedenen Größen angeboten. Als Unterscheidungspunkt ist hierbei die Größe vom Garraum entscheidend. Dieser wird in Liter angegeben. Das Angebot variiert von kleinen Modellen mit 17 L bis hin zu größeren Geräten mit 40 L. Um hier die richtige Wahl zu treffen, müsst ihr euch an der Größe eures Haushaltes orientieren. Kommt das Modell in einen Singlehaushalt und der Garraum muss nicht viele Liter umfassen? Oder soll mit ihm Essen für eine Großfamilie zubereitet werden?

Ein weiterer Anhaltspunkt ist der Durchmesser des Drehtellers oder die Höhe des Garraums. Orientiert euch hierbei am Besten immer an eurem bereits vorhandenen (Mikrowellen-)Geschirr und stellt euch die Frage, ob dieses im neuen Küchenhelfer auch Platz finden könnte.

Habt ihr euch für eine Größe entschieden, steht ihr noch vor einer weiteren Wahl – die Bauart. Mikrowellenherde gibt es freistehend, aber auch als Einbauversion. Gerade die letztere Version ist gut geeignet für kleinere Küchen, in denen nicht viel Ablagefläche zur Verfügung steht. Hierbei muss aber alles stimmen! Passen die Maße nicht oder ist kein geeigneter Anschluss vorhanden, fällt der Einbau schwer. Eine Alternative sind Mikrowellenherde, die auch als Unterbau erhältlich sind. Bei diesen liegen die Lüftungsschlitze nicht wie bei herkömmlichen Modellen an der Oberseite. Freistehende Modelle haben den Vorteil, dass es ein größeres Angebot an verschiedenen Größen und Designs gibt. Es ist somit ein Leichtes, den perfekten Mikrowellenherd für euren persönlichen Geschmack zu finden.


Leistungsstufen und Bedienungsfunktionen

Steht ihr vor dem Kauf einer Mikrowelle, steht ihr auch vor der Auswahl zwischen verschiedenen Leistungsstufen. Je höher die Leistung, desto schneller können Speisen erwärmt werden. Allerdings fällt hier auch der Stromverbrauch höher aus. Möchtet ihr nur etwas auftauen, reichen kleine Stufen von bis zu 200 Watt. Mittlere Stufen eignen sich für das Erwärmen und höhere Stufen von 600-800 Watt für das Garen. Geräte mit über 1000 Watt findet man vor allem bei größeren Kombigeräten mit speziellen Funktionen. Für ein Standardmodell ist so eine hohe Leistung aber nicht nötig.

Bei der Bedienung einer Mikrowelle unterscheidet man zwischen analogen Drehknöpfen und einer digitalen Anzeige mit Tastenfeld. Der Vorteil bei der digitalen Variante ist, dass die Erwärmzeit auf die Sekunde genau eingestellt werden kann. Ein Nachteil liegt jedoch in der Handhabung, die von Nutzern zu Beginn oft als kompliziert empfunden wird. Auch sind diese Produkte nicht so kostengünstig wie Modelle mit Drehknöpfen. Mikrowellenherde mit analoger Bedienung sind zwar nicht so präzise und können sich mit der Zeit abnutzen, sind jedoch sehr kostengünstig.

Mikrowellenherde haben heutzutage viele weitere Bedienungsfunktionen integriert, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. Eine Energiesparfunktion ist bei Geräten mit elektronischer Bedienung schon fast Pflicht. Nur so schaltet sich das Display und Innenlicht nach einiger Zeit automatisch ab und spart so Strom. Einige Modelle verfügen zudem über eine eingebaute Kindersicherung. Sie verhindert, dass Kinder einfach Einstellungen verändern oder sich verletzen. Wird euer Mikrowellenherd mit einer Memofunktion geliefert, ist dies besonders praktisch. Damit könnt ihr Einstellungen für bestimmte Speisen speichern und mit einem Tastendruck jederzeit wieder abrufen.


Die richtige Reinigung

Die richtige Reinigung eurer Mikrowelle ist wichtig, damit ihr diese lange nutzen könnt und sich keine Bakterien ausbreiten. Modelle, deren Innenraum aus Edelstahl besteht oder die eine Antihaft-Beschichtung vorweisen, sind leicht und schnell zu reinigen. Einige Mikrowellenherde, wie zum Beispiel von Samsung, haben bereits spezielle Reinigungsprogramme integriert. Bei der Reinigung solltet ihr aber nicht nur auf das Mikrowelleninnere, sondern auch den Außenbereich achten. Hier sind verspiegelte Beschichtungen oder Gehäuse aus Edelstahl anfälliger für eine regelmäßige Reinigung. Bei Mikrowellen mit einem Gehäuse aus Kunststoff machen sich Flecken und andere Spuren, wie Fingerabdrücke, nicht so schnell bemerkbar.

Achtung

Es gibt viele Lebensmittel, die man nicht im Mikrowellenherd zubereiten sollte. Fleisch, Fisch und Eierprodukte solltet ihr wenn möglich auf dem Herd erhitzen. Denn insbesondere bei ersterem besteht durch die manchmal ungleichmäßige Wärmeverteilung Gefahr, dass Salmonellen entstehen. Sehr trockene Lebensmittel solltet ihr auch nicht im Mikrowellenherd erwärmen. Da diese kaum Wassermoleküle aufweisen, verkohlen sie oder werden hart und trocken. Auch bei Produkten, die mit einer Haut umschlossen sind, wie beispielsweise Würstchen oder Tomaten, solltet ihr vorsichtig sein. Hier könnt ihr mit einer Gabel einige Male hinein pieken. So verhindert ihr ein mögliches Zerplatzen oder Explodieren.

Auf die Verwendung von Plastikgeschirr solltet ihr ebenfalls verzichten, außer ihr könnt euch sicher sein, dass dieses mikrowellengeeignet ist. Bei ungeeignetem Geschirr können schnell giftige Stoffe entweichen, die sich im Essen festsetzen. Auch Metall eignet sich nicht, da hier die Gefahr von Funkenbildung besteht. Um sicher zu gehen, ist es empfehlenswert Teller und andere Gefäße aus Glas und Porzellan zu nutzen. Diese sollten aber nie verschlossen werden, denn wenn keine Luft entweichen kann, können sie schnell explodieren. Eine praktische Alternative ist die Nutzung von Ess- oder Untertellern, die ihr einfach auf das Gefäß legen könnt.