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Mit der Overlock-Nähmaschine kreativ und professionell schneidern

Overlock-Nähmaschinen machen kreatives Nähen erst richtig professionell. Früher nur in der Industrie genutzt, vereinfacht sie heute auch vielen Hobby-Schneidern kreative Näharbeiten. Doch wo liegt der Vorteil eines solchen Geräts? Wir zeigen es euch!

Ihr merkt, dass ihr mit den Funktionen eurer bisherigen Schneider-Ausrüstung langsam nicht mehr auskommt? Wenn ihr euch saubere Abschlüsse an selbstgenähten Kleidungsstücken und Accessoires wünscht, ist eine Overlock von Carina, Toyota oder Singer genau das Richtige für euch. Mit vielen Vorteilen vereinfacht sie das Schneidern. Damit ist sie auch für Hobby-Schneider und Schneiderinnern interessant geworden!.


Der große Vorteil: Stabile Nahtabschlüsse für jeden Stoff

In der Textilindustrie werden Kleidungsstücke mit Overlocks gesäumt. Der besondere Stich säumt stabil, bleibt durch die spezielle Überkreuzung der Nähte jedoch elastisch. Wer beispielsweise häufig Kleidung, Gardinen oder Tischdecken näht und versäumen muss, sollte auf diese Technik zurückgreifen. Der herkömmliche ZickZack-Stich der Nähmaschine ist weniger belastbar.

Elastische Stoffe bearbeiten: Einfache Materialien und wenig beanspruchte Schließnähte werden meist mit einer 3-fädigen Naht bearbeitet. Um bei stark elastischen Stoffen allerdings keine Wellen zu erhalten, sollte man auf eine 4-Faden-Verbundnaht umstellen. So kann man die Dehnung im Stoff ausbremsen.

Elastische Stoffe zu vernähen ist also für Overlock-Nähmaschinen von Carina, Singer, Brother oder Toyota gar kein Problem. Auch das Annähen von Bündchen oder Ärmeln schaffen Sie damit im Handumdrehen. Da jedes Gerät individuell arbeitet, solltet ihr euch vorher ausführlich mit der Bedienung und Mechanik Ihres Gerätes auseinandersetzen. Probiert den ausgesuchten Stich dann erst auf einem Probestück aus.


Heften, Zuschneiden und Versäubern in einem Vorgang

Drei Arbeitsschritte in einem Vorgang: Der wohl wichtigste Vorteil ist das gleichzeitige Heften, Zuschneiden und Säumen. Damit arbeitet sie im ersten Schritt wie eine Nähmaschine und heftet Stoffteile, wie Ärmel und Manschetten, aneinander. Zusätzlich versäubert sie dabei auch Nähte ordentlich und stabil und schneidet ungleichmäßige oder überflüssige Nahtzugaben ab. Dies geschieht mit einem neben dem Maschinenfuß integrierten Messer.br>
Natürlich gibt es auch bei einer Overlock verschiedene Einstellmöglichkeiten. An mehreren Schrauben lässt sich die Spannung der Fäden bzw. Fädenläufe justieren. Je nach Material sind dafür andere Einstellungen erforderlich. Informieren Sie sich am besten dazu in der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes.

Hilfreiches Sonderzubehör: Bei den meisten Modellen gibt es dazu weitere Nähfüße für verschiedene Nähtechniken. Ein Paspel-, Kräusel- oder Gummibandfuß erleichtert das Arbeiten mit den speziellen Anforderungen. Auch ein Perlen- oder Paillettenfuß für das Annähen von Verzierungen ist eine tolle Erweiterung. Eine Tasche für den Transport ist immer praktisch und auch eine Schneiderpuppe hilft beim Designen Ihrer Kleidungsstücke.

Ein weiteres wichtiges Element ist der Differentialtransport. Durch ihn lässt sich die vordere und hintere Geschwindigkeit des Transporteurs verändern. Unterschiedliche Transportgeschwindigkeiten sind vor allem bei elastischen Stoffen hilfreich. Mit dem Differentialtransport lassen sich aber auch bewusst Wellen- oder Kräusel-Effekte erzielen.


Die Auswahl: Verschiedene Hersteller und Modelle

Do it yourself und das Thema Handarbeit boomen seit Jahren auch im Hobby-Bereich. Damit denken auch die Hersteller von Nähmaschinen immer mehr an die Ansprüche kreativer Hobby-Schneider. Eine Vielzahl von Overlockmaschinen von Singer, Carina und weiteren Herstellern ist auf dem Markt erhältlich. Welche nun genau die Richtige ist, hängt von euren Ansprüchen und eurer Erfahrung ab. Gute Geräte beginnen schon ab einer Preisklasse von etwa 150 €.

Einsteigermodelle: Ein empfehlenswertes Einsteigermodell ist die N 454D Overlock Nähmaschine von W6. Mit einem stufenlos einstellbaren Differentialtransport und der Möglichkeit mit drei oder vier Fäden zu arbeiten, hält sie die wichtigsten Funktionen bereit. Auch Toyota hält einige leicht bedienbare Geräte bereit. Stichlänge und Schnittbreite lassen sich individuell verstellen.

Der Alleskönner: Ein gutes Gerät für ambitionierte Näharbeiten stellt auch der Hersteller Carina bereit. Mit Differentialtransport, 3- oder 4-fädigem Betrieb und abnehmbarer Auszugsklappe für das Freiarm-Nähen ist sie absolut zu empfehlen. In einer passenden Tasche mit Zusatzfächern für Zubehör und Garne ist ihr Gerät gut aufgehoben und kann sicher transportiert werden.


Worauf Sie beim Kauf achten sollen

Leichte Bedienbarkeit: Wichtig beim Kauf einer neuen Maschine ist eine leicht verständliche Bedienungsanleitung. Eine Bebilderung der einzelnen Vorgänge erleichtert die Handhabung ebenfalls enorm. Häufig zeigt sich das Einfädeln der Garne als knifflige Angelegenheit. Mit ein wenig Routine ist aber auch das kein Problem. Bei vielen Maschinen für Hobby-Schneider sind Hinweisgrafiken ebenfalls auf den Geräteteilen abgebildet.

Besonders Einsteiger in die Overlock-Welt sollten auf eine leichte und intuitive Bedienbarkeit setzen. Trotzdem sollte auch zu Beginn schon ein Gerät gewählt werden, welches die benötigten und gewünschten Funktionen bietet. Informiert euch über die einzelnen Funktionen und sucht gezielt Geräte, die euren Anforderungen entsprechen. Auch auf hilfreiches Zubehör solltet ihr auf jeden Fall achten.

Von Erfahrungen profitieren: Setzt bei der Auswahl eines Gerätes auf die Erfahrung und Bewertungen anderer Kunden. In Erfahrungsberichten stellt sich meist die Bedienbarkeit eines Gerätes heraus. Auch werden hier meist offene Fragen geklärt und Funktionen erläutert. Testurteile und -berichte können ebenfalls weiterhelfen.


Ein Extra obendrauf: Die Coverlockmaschine

Eine Coverlock- oder auch Covernahtmaschine hat den Vorteil, dass das Zuschneiden der Nahtzugabe beliebig abgestellt werden kann. So könnt ihr Stoffteile auch auf einer Stoffbahn anheften und die Kanten vernähen, ohne einen Teil des Stoffes zu beschneiden. Kombimaschinen sind natürlich besonders praktisch. Diese gibt es ebenfalls von den führenden Herstellern wie Carina, Toyota, Brother und Singer.

Eine Kombimaschine, die beide Funktionen bereitstellt, ist die Toyota SL3314. Bei ihr lässt sich das integrierte Messer abschalten. Im Betrieb läuft sie besonders leise und erzielt saubere Ergebnisse mit einem kraftvollen Motor.

Fazit: Wenn ihr Kleidung oder kleinere Nähprojekte professionell versäubern möchtet, ist die Anschaffung einer Overlock-Nähmaschine absolut zu empfehlen. Indem sie näht, versäubert und zuschneidet, erspart sie euch einige Arbeitsschritte. Die Auswahl auf dem Markt ist auch für Hobby-Schneider mittlerweile riesig. Achtet beim Kauf auf eine leichte Bedienbarkeit. Auch sollte die Maschine von Anfang an die Funktionen bereithalten, die ihr auch in Zukunft wahrscheinlich nutzen möchtet. So habt ihr lange etwas von eurem Gerät und Spaß am Nähen.